Zeitumstellung - warum der ganze Kasperkram?

Liebe Leser,

heute Nacht durften wir alle eine Stunde länger schlafen. Mitten im Wochenende nutzt dies zwar recht wenig, doch wer einen Kater ausschlafen muss dem kommt das vielleicht doch zu Gute.

Wie dem auch sei. Jedes Jahr diskutiert man darüber, ob das mit der Umstellung überhaupt sinnvoll ist. Der eigentliche Hauptgrund, warum das überhaupt gemacht wird, lautet ja, dass man Energie sparen möchte. Die ist aber eigentlich längst nicht mehr haltbar.

Schon 1784 schlug Benjamin Franklin vor eine Zeitumstellung einzuführen, mit der Begründung, dass Kerzen ja so teuer seien. In wie weit das ernst gemeint war ist fraglich; Fakt ist aber, dass wir es jedes Jahr aus Neue machen: Einmal im Jahr fluchen, dass man eine Stunde weniger schläft, dann wieder einmal freuen, dass man eine Stunde mehr hat.

Ja, und wer hat nun an der Uhr gedreht? Man weis es nicht. Ich bin der Auffassung, dass es keinerlei Umstellung braucht, da die Gründe für dieses Vorgehen nicht mehr haltbar sind. Und mal ehrlich: fahre ich nur die halbe Strecke zur Arbeit mit dem Auto, um Sprit zu sparen? Wohl kaum!

Naja, eine schöne Winterzeit, bzw. Normalzeit…

wünscht euch euer RL

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